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Hier findet Ihr einen kleinen Rückblick auf das vergangene INSEL-OPEN-AIR im Jahr 2000.

Muckefuck: Klappe die Zweite

Insgesamt 18 Bands geben sich an zwei Tagen ein Stelldichein
 
"Open-Air. "Was im vergangenen Jahr als ein gemütliches Abhängen in idylischer Teichlandschaft und mit zwei Liveacts angedacht war, überrollte die Veranstalter förmlich. Aus dem Abhängen wurde nichts, aus den zwei Acts wurden fünf und aus den paar hundert Gästen wurden einige Tausend und schon ward die Idee eines Muckefuck-Insel-Open-AIr geboren, welches am nächsten Wochenende (15. und 16. September) seinen zweiten Aufguss erlebt. Nun wird nicht mehr gemeckert, nun wird in Röderaue / OT Frauenhain richtig geklotzt. Achtzehn Bands an zwei Tagen auf zwei Bühnen und mit DJ-Meester zur Aftershow-Party - das wirklich letzte große Event des Sommers in der Region. Angesagt haben sich Legenden und Newcommer aller Richtungen. In trauter Eintracht werden sich Legenden von Freygang die Bühne mit den sechs irren Iren von Brogues & Company teilen. Mit von der Partie sind u.a. Tanzwut, die ihren aktuellen Silberling "Labyrinth der Sinne" vorstellen und die langsam musikalisch erwachsen werdenden Jungs von Virginia Jetzt mit ihrem Crash-Pop. Headliner sind am Samstag die Jungs von Sportfreunde Stiller, die mit ihrer Scheibe "So wie einst Real Madrid" in diesem Jahr sicherlich im deutsprachgen Raum den besten Eindruck hinterlassen haben. Aber auch Hank Davison, der schon mit den Rauschebärten von ZZ-Top und Roy Gallagher zusammen in die Saiten griff, wird auf der Insel nach langer Krankheit seine Auferstehung zelebrieren. Kurz und gut: Muckefuck ist das einzige Open Air, auf dem Senior genausoviel Freude haben wird wie der Junior und so der Knoten des Generationskonflikts sicherlich etwas aufgedröselt wird. Auf alle Fälle sollte man gleich beide Tage mitnehmen und natürlich kann direkt am Open-Air-Gelände auch in traumhaften Teich- und Waldlandschaften gecampt werden... . "

Quelle: Lausitzer Rundscha / Elbe-Elster Rundschau 09. September 2000


 

Mit "Freygang" und "Tanzwut" live

Open-Air-Festival in Frauenhain
 
"Frauenhain. "Endlich ist mal wieder ein großen Open-Air in unserer Gegend", freut sich der Riesaer Sebastian Schultz und brachte damit auf den Punkt, weswegen viele einem Wochenende in Frauenhain entgegen fieberten. Freitag Abend eröffnete der "Muckefuck"-Veranstalter Thomas Wehle zusammen mit dem Bürgermeister der Gemeinde Röderaue das zweite Muckefuck-Insel-Open-Air durch einen zünftigen Fassbieranstich. "Es ist gut für Frauenhain, dass das Muckefuck unserer Jugend so etwas bietet", lobte Bürgermeister Herklotz den Veranstalter und fügte hinzu: "Bei einer solchen Atmosphäre wie hier fühle ich mich gleich zwanzig Jahre jünger. Meine Sturm- und Drangzeit ist zwar vorbei, aber da erinnert man sich gern daran, dass man ja auch mal jung war."
Auf die gute Stimmung unter den Gästen wurde bei der Konzeption besonderen Wert gelegt. Da man bei der Auswahl der Gruppen um ein möglichst breit gefächertes Anbegot bemüht war, ergaben sich immer wieder Ruhepausen, die gern zum Schlendern durch das großzügig angelegte Areal genutzt wurden. Und so verbreitete sich schnell eine entspannte und schon fast familiäre Stimmung unter den Besuchern, die nicht zuletzt durch die idyllische Umgebung ein wenig an ein Dorffest erinnerte.
Während am Freitag mit dem Konzert der legendären Ostpunkband "Freygang", einer Queen-Coverband und einigen Bluesrock-Gruppen eher die ältere Lederjacken-Generation angesprochen wurde, sorgte am Sonnabend das ausgewogene Angebot für einen noch größeren Besucheransturm, vor allem seitens der Jugend. "Das ist aj total cool hier! Vor allem, weil hier sonst nichts los ist", berichtete der 18-jährige Frauenhainer Tom Richter begeistert. Das lag zum einen an den Bands aus der Region wie "Bad Al", "Virginia Jetzt" und "Tintinabulation", die ihre eigene Fanschar mitbrachten, insbesondere aber an "Tanzwut" und "Sportfreunde Stiller", die mit ihren aktuellen Alben in den Charts vertreten sind und auf Grund ihres Bekanntheitsgrades die meisten Besucher anlockten. Das bestätigt auch Uwe Stark aus Neukirch: "Ich bin hier um ein paar neue Bands zu sehen. Vor allem interessiert mich aber, wie die Stücke von 'Tanzwut' live klingen". So fieberten alle den am Ende gelegenen Konzerten ihrer Lieblingsbands entgegen. Und die enttäuschten die Besucher nicht und lieferten am späten Abend Konzerte ab, mit denen sie ihren Fans einen angemessenen Höhepunkt diese durchaus gelungenen Festivals lieferten. "

Quelle: Sächsiche Zeitung 18. September 2000